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Fachdidaktik für Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung

Die Universität Graz ist mit mehr als 4.500 Studierenden eine der bedeutendsten Bildungseinrichtungen für das Lehramt an Mittleren und Höheren Schulen in Österreich. Sie ist Teil des Entwicklungsverbundes Süd-Ost. Die Fachdidaktik Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung (FDZ GSP) ist ein eigenständiger Arbeitsbereich des Instituts für Geschichte und betreut die fachdidaktische Ausbildung der rund 1.350 Studierenden im Bachelor- und Masterstudium „Lehramt Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung“ sowie die Studierenden im „Doktoratsprogramm für Fachdidaktik Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung“ an der Universität Graz. Mit der seit 1. Oktober 2017 eingerichteten Professur für „Fachdidaktik Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung“ wurde das FDZ GSP neu ausgerichtet.

Im Interesse einer qualitätsvollen Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern kooperiert das FDZ GSP mit den fachwissenschaftlichen Arbeitsbereichen für Geschichte, mit den anderen Fachdidaktiken an der Universität Graz, mit dem Habilitationsforum Fachdidaktik und Unterrichtsforschung, mit den relevanten Instituten der Sozial-, Politik- und Kulturwissenschaften sowie der Erziehungs- und Bildungswissenschaften, mit dem Regionalen Fachdidaktikzentrum GSP und mit allen im Entwicklungsverbund Süd-Ost beteiligten Universitäten und Pädagogischen Hochschulen. Kooperationspartner des FDZ GSP sind darüber hinaus alle am wissenschaftlichen Diskurs zum historischen, gesellschaftlichen und politisch bildenden Lernen engagierten Institutionen, wie das Universalmuseum Joanneum oder das Steiermärkische Landesarchiv.

Mit seiner breiten regionalen, nationalen und internationalen Vernetzung bildet das FDZ GSP einen hervorragenden Netzwerkknoten für Forschungen im Bereich des historischen, gesellschaftlichen und politisch bildenden Lernens. Durch die vergleichenden Studien zu Strukturen, Standards und Studienplänen für die Lehrer/innen-Ausbildung GSP im europäischen Hochschulraum (CHE-Studie) besitzt das FDZ GSP eine weltweit einzigartige Expertise. Für die kommenden Jahre sind weitere vergleichende Studien in globaler Perspektive geplant (Forschungskooperationen bestehen bereits mit der ECNU Shanghai, China, der Universität Hiroshima, Japan sowie der UNAM, Mexico-City, Mexiko).

Ein zweiter Forschungsschwerpunkt des FDZ GSP gilt der empirischen Forschung im Bereich des Unterrichtsfaches GSP. Ausgehend vom Konzept der prozessorientierten Geschichtsdidaktik sind derzeit Forschungsprojekte zur Methodik des Unterrichtsfaches GSP in Vorbereitung. Sie befassen sich mit den kommunikativen Aspekten der Konstruktion von historischen Narrativen im konkreten Unterrichtsdiskurs, mit der Perspektivensetzung, mit der Thematisierung der (multikulturellen) Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern im GSP-Unterricht sowie mit Fragen der Planung, Beobachtung und Analyse von GSP-Unterricht.

Über den Geschichtsunterricht hinaus beteiligt sich das FDZ GSP auch an Forschungen im breiten Feld der Geschichtskultur und führt selbst dazu Forschungen durch. Jüngste Veröffentlichung ist eine Studie über das Österreichbild von jugendlichen AHS-Schülerinnen und -Schülern. Folgestudien sind geplant.

Forschungen zur Geschichts- und Politikdidaktik werden in den Publikationsreihen des FDZ GSP sichtbar gemacht. So verknüpft das journal „historisch politisch bildung (hpb)“ fachwissenschaftliche Aspekte mit prozessorientiert ausgerichteten Unterrichtsvorschlägen. Die Reihe „Europäische Studien zur Geschichtsdidaktik“ bietet Raum für Forschungsberichte im internationalen Vergleich. Langjährige Kooperation besteht auch mit der Redaktion der „Informationen für Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrer“.

Das FDZ GSP der Uni Graz ist gemeinsam mit der Didaktik der Geschichte und Politischen Bildung der Uni Wien Gründungsinstitution der wissenschaftlichen „Gesellschaft für Geschichtsdidaktik Österreich“ (GDÖ).

Leiter des Fachbereichs

Univ.-Prof. Mag. Dr.

Alois Ecker

Heinrichstraße 26/II
8010 Graz

Telefon:+43 (0)316 380 - 2376


Termine nach Vereinbarung

Sekretariat

DI (FH)

Marion Hintsteiner

Telefon:+43 (0)316 380 - 2350

Dienstag und Mittwoch 08:00-14:00 Uhr
Freitag 09:00-12:00

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