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Ionela Zaharia

Ionela Zaharia ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) am Arbeitsbereich für Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie (Institut für Geschichte). Sie arbeitet im Rahmen des vom FWF geförderten Forschungsprojekt „Zwischen Angst und Hoffnung. Ländliche Perspektiven im Zeitalter des Großen Krieges.“

Curriculum Vitae – Mag. Dr. Ionela Zaharia

Ionela Zaharia studierte, an der Babeș-Bolyai Universität in Cluj-Napoca / Klausenburg, Rumänien, Geschichte und Archivwesen. 2016 promovierte sie im Fach Geschichte an der Babeș-Bolyai Universität mit der Dissertation „Clerul militar român din Austro-Ungaria în Marele Război (Der rumänische Militärklerus aus Österreich-Ungarn im Großen Krieg)”. Für die Forschungen an ihrer Dissertation wurden ihr zwei Forschungsstipendien („Ernst Mach“ von OeAD und „Johann Weber“ von Bischof-Johann-Weber-Stiftung – Katholische Kirche Steiermark) verliehen. Die Forschungstätigkeit wurde von Prof.i.R. Dr.h.c.mult. Dr.phil. Harald Heppner betreut.

Zwischen 2015 und 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem von der rumänischen Behörde für wissenschaftliche Forschung und Innovation CNCS - UEFISCDI, unterstützten Projekt „War Propaganda and the Romanian Churches in Transylvania“. Dieses Projekt gab ihr die Gelegenheit, die Beziehungen zwischen Behörden, lokalen Eliten, Soldaten, den Prozessen der nationalen Identitätsbildung in der siebenbürgischen ländlichen Gesellschaft sowie die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf Mentalitäten und Gefühle tiefer zu untersuchen.

Seit 2011 nahm Sie an Tagungen und Workshops in Rumänien, Österreich, Irland, Portugal, Italien, Ukraine und Polen teil und veröffentlichte mehrere Artikel in Rumänisch, Deutsch, Englisch und Polnisch.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

Ionela Zaharia´s Forschungsbereiche sind Religionsgeschichte und Kulturgeschichte im Ersten Weltkrieg, Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg, rumänische Diplomatie im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der Gefühle im 19. und 20. Jahrhundert, insbesondere im Raum Österreich-Ungarn sowie Südosteuropa.

Aktuelles Forschungsvorhaben:

„Zwischen Angst und Hoffnung. Ländliche Perspektiven im Zeitalter des Großen Krieges.“

Ziel des an der Universität Graz angesiedelten Projekts ist, anhand von drei Vergleichen, auf Basis anthropologischem und mikrogeschichtlichem Ansatz, Schlüsse zu ziehen, die für mehr als bloß die gewählten ländlichen und peripheren Fallbeispiele aus Slowenien und Siebenbürgen Gültigkeit haben. Der räumliche Vergleich bezieht sich auf die beiden genannten Schauplätze mit jeweils andersgearteten ruralen Strukturen. Der zeitliche Vergleich bezweckt, die Vorkriegs-, die Kriegs- und die Nachkriegszeit einander gegenüberzustellen, die für die dabei angesprochenen Generationen unterschiedliche Wertigkeit besaßen. Der thematische Vergleich bezieht sich auf das Wechselspiel zwischen Angst und Hoffnung, dass die ländliche Bevölkerung durchmachen musste und das angesichts des radikalen Wandels im Zeitalter des großen Krieges zwangsläufig Gewinner und Verlierer hervorrief. 

(Jüngste) Publikationen:

Zaharia, Ionela, “Între războaiele culturale și cultura războiului. Viața cotidiană a soldaților români transilvăneni din Armata Austro-Ungară în Marele Război.” Războiul de fiecare zi. Viața cotidiană în tranșee și în spatele frontului în Primul Război Mondial (1914-1919). Hgs. Bogdan Popa, Radu Tudorancea. Târgoviște: Editura: Cetatea de Scaun, 2018. 135-147.

Zaharia, Ionela, “Preoţii militari români ortodocşi la sfârşitul anului 1918. Studiu de caz: situaţia din oraşul Cluj.“ Prezenţe clericale transilvănene la Marea Unire de la Alba Iulia 1 Decembrie 1918. Hgs. Cosmin Cosmuţa, Andreea Dăncilă-Ineoan, Emanuil Ineoan, Bogdan Ivanov. Cluj-Napoca: Editura: Renașterea, 2018. 71-91.

Zaharia, Ionela, “War Propaganda: A Duty to the Nation and the Emperor. ASTRA and the Military Clergy during the Great War.“ Persuading Minds. Propaganda and Mobilisation in Transylvania during World War I. Hgs. Ana Victoria Sima, Teodora Alexandra Mihalache. Berlin: Peter Lang Verlag, 2018. 61-80. DOI:https://doi.org/10.3726/b12667

Forschungsportal

Dr.

Ionela Zaharia

Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie

Mozartgasse 3/I, 8010 Graz

Telefon:+43 316 380 - 2361


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