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Ulrike Tischler-Hofer

Ulrike Tischler-Hofer ist Historikerin und mit dem Arbeitsbereich Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie/Institut für Geschichte seit 2002 verbunden. Von 2002 bis 2013 war sie durch Forschungsprojekte als Projektmitarbeiterin (2002-2005) und als Projektleiterin (2005-2008 bzw. 2008-2013) in Forschung und Lehre im genannten Arbeitsbereich tätig. Seither ist sie regelmäßig Lehrbeauftragte des Instituts bzw. Arbeitsbereichs.
 

Curriculum Vitae – Mag. Dr. Ulrike Tischler-Hofer

1971 in Graz geboren, inskribierte sie im SS 1991 Geschichte, Alte Philologie (Latein) und die Fächerkombination Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Graz. Nach Abschluss des Diplomstudiums 1995 belegte sie an der Reinwardt-Academy, Amsterdam 1996-1997 ein Postgraduate Studium aus Museologie, das sie mit einem Diplom abschloss. 1996-1999 folgte das Doktoratsstudium aus Geschichte mit einer Dissertation zum Thema „Die habsburgische Politik gegenüber den Serben und Montenegrinern 1791-1822. Förderung oder Vereinnahmung?“, die in den Südosteuropäischen Arbeiten (Bd. 108) veröffentlicht ist. Von 2002-2013 war sie durch mehrere Forschungsprojekte zu Themen der Südosteuropäischen Geschichte an der Universität Graz (Institut für Geschichte) beschäftigt: 2009-2013 als Elise-Richter Stelleninhaberin (Habilitationsstelle des FWF Frauenförderungsprogramms) und 2005-2009 als Leiterin des FWF-Projekts Erbe Verdrängen: Die Geschichtsmächtigkeit von Zwischenräumen. Das Beispiel Thrakien.
 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

Die Lehre umfasst die Geschichte des südöstlichen Europa/Byzanz bzw. Osmanischen Reichs im zeitliche Bogen von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert. Ein spezieller Schwerpunkt liegt auf den Regionen (griech.)Makedonien, Thrakien und der europäischen Türkei sowie auf den diplomatie- und kulturgeschichtlichen Wechselbeziehungen zwischen der Habsburgermonarchie und dem Osmanischen Reich vom 18. Jahrhundert bis zur Auflösung der beiden Großreiche. Ein besonderes Forschungsinteresse richtet sich auf regionalgeschichtliche Phänomene sowie auf Fragen der Kommunikationsgeschichte, der Modernisierung, der Stadtentwicklung in Südosteuropa; ein weiterer Forschungsschwerpunkt sind Untersuchungen zu Gedächtnisorten und zur Pflege von historischem Erbe.
 

Aktuelles Forschungsvorhaben:

„Vilayet von Adrianopel (Thrakien), 1867/69-1913: Provinz als Teilphänomen regionalhistorischer Profilbildung – Betrachtung und Wahrnehmung eines Grenz- und Hinterlands im Spiegel österreichisch-ungarischer und französischer Quellen“ (Habilitationsschrift, in Ausarbeitung)
 

(Jüngste) Publikationen:

  1. Ulrike Tischler-Hofer /Karl Kaser (eds.), Provincial Turn. Verhältnis zwischen Staat und Provinz im südöstlichen Europa vom letzten Drittel des 17. bis ins 21. Jahrhundert. Frankfurt/Main et al. 2017 (Neue Forschungen zur ostmittel- und südosteuropäischen Geschichte, 8.). (peer reviewed)
  2. Ulrike Tischler-Hofer, Karl XII. von Schweden und Ferenc II. Rákóczi zu Gast im Osmanischen Reich: Spuren wechselvoller Kulturbeziehungen und theoretisch-methodische Überlegungen zum Einfluß provinzieller Milieus auf den Umgang mit Geschichte, Banatica 25 (2015), pp. 211-241. (peer reviewed)
  3. Ulrike Tischler-Hofer, Das andere Edirne: Typische und bleibende Abweichungen, Etudes Balkaniques Jg. LI (2015), H. 4, pp. 151-187. (peer reviewed)


Forschungsprofil


Aktuelle LV's

 

Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie

Mozartgasse 3/I, 8010 Graz


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