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Zsuzsa Barbarics-Hermanik

Zsuzsa Barbarics-Hermanik ist Universitätsassistentin am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, FB Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie
 

Curriculum Vitae – Dr. Zsuzsa Barbarics-Hermanik

Sie studierte Geschichte mit Fokus osmanischer Geschichte sowie Germanische Literatur- und Sprachwissenschaft an der Universität Pécs und promovierte im Fach Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz. Vor ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit in Graz war sie Universitätsassistentin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters und der Frühen Neuzeit der Universität Pécs.

Sie befasst sich insbesondere mit der Kultur-, Kommunikations-, und Wissenschaftsgeschichte des zentral- und südosteuropäischen Raumes im 15.-18. Jahrhundert, wobei ihr Fokus geographisch auf den osmanischen Territorien im östlichen Mittelmeerraum und den osmanisch-habsburgisch-venezianischen Kontaktzonen liegt. Ihre bisherigen Publikationen gingen aus diesen Bereichen hervor, wobei der Erforschung des Kommunikationssystems der sog. handschriftlichen Zeitungen (avvisi), der Etablierung des Druckwesens und der Buchproduktion in diesem Raum, sowie der Untersuchung der Merkmale der Türkenbilder und des Türkengedächtnisses in Zentral- und Südosteuropa und derer Instrumentalisierung im 19.-21. Jahrhundert besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Ihre aktuelle Monographie mit dem Titel „The Entangling Power of Print: The Book in Renaissance Central- and Southeast Europe” erscheint bei Brill.

Für ihre Forschungsvorhaben erhielt sie renommierte Forschungsstipendien wie etwa jenes der Gerda Henkel Stiftung, des Habsburg Instituts in Budapest oder des Collegium Hungaricums in Wien. Darüber hinaus war sie Inhaberin einer Hertha-Firnberg-Stelle (finanziert durch den FWF) und warb sie erfolgreich auch ein weiteres Drittmittelprojekt ein, das zurzeit läuft und von der Fritz-Thyssen-Stiftung finanziert wird. Sie ist auch Trägerin der Pro Scientia Goldmedaille der Ungarischen Akademie der Wissenschaften.
 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:              

Osmanische Geschichte (v. a. 13.-18. Jahrhundert); Frauen- und Geschlechtergeschichte des Osmanischen Reiches; Migrations- und Fluchtbewegungen in Zentral- und Südosteuropa des 15.-18. Jahrhunderts; Kommunikations- und Mediengeschichte, Wissensproduktion und transkulturelle Austauschprozesse zwischen dem Osmanischen Reich und Europa im 15.-18. Jahrhundert; Türkenbilder und Türkengedächtnis in Zentral- und Südosteuropa.
 

Aktuelles Forschungsvorhaben:             

Sie leitet zurzeit das von der Fritz-Thyssen-Stiftung finanzierte Forschungsprojekt mit dem Titel „Die europäische Gelehrtenrepublik und das Osmanische Reich: Wissenstransfer und Netzwerke des Wissens im Zeitalter der Aufklärung“, worauf sich auch ihre aktuelle Forschungstätigkeit konzentriert.
 

(Jüngste) Publikationen:            

The Entangled Memory of the Battle of Sziget (1566) in Early Modern Europe. in: Pál Fodor (ed.), The Battle for Central Europe. The Siege of Szigetvár and the Death of Süleyman the Magnificent and Nicolas Zrínyi (1566). Leiden/Boston and Budapest: Brill/HAS, 2019, pp. 479-507.

Osmanisch-europäische Verflechtungsgeschichte im Spiegel Ibrahim Müteferrikas Tätigkeiten und Werk. in: Wolfgang Zimmermann/ Josef Wolf (Hrsg.), Die Türkenkriege des 18. Jahrhunderts. Wahrnehmen – Wissen – Erinnern. Regensburg: Schnell & Steiner, 2017, S. 129-159.

Books as a Means of Transcultural Exchange between the Habsburgs and the Ottomans. in: Sara Baker/ Matthew McLean (eds.), International Exchange in the European Book World. Leiden: Brill, 2016, pp. 105-123.
 

Forschungsportal
 

Aktuelle LV's     
                                          

Zusätzliche Aktivitäten/Funktionen:    

Sie ist Mitglied der Society of Emblem Studies, der Ungarischen Historischen Gesellschaft, des Kuratoriums des Universalmuseum Joanneum, sowie des wissenschaftlichen Beirates im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe, im GrazMuseum (Schloßberg-Museum) sowie des internationalen Forschungsprojektes “Culture and Exchange”, das an der University of Cork angesiedelt ist.

Zusammen mit ihren Studierenden vom WS 2018/19 gestaltet sie das Modul „Migrations- und Fluchtbewegungen“ der Großen Landesausstellung im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe mit dem Titel „Kaiser und Sultan. Nachbarn in Europas Mitte, 1600-1700“ (Eröffnung im Oktober 2019).

Dr.phil.

Zsuzsa Barbarics-Hermanik

Elisabethstraße 27/II, 8010 Graz
Telefon:+43 316 380 - 8109


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