Das ISHA-Seminar in Riga 2025 bot eine beeindruckende Mischung aus fachlicher Vertiefung und lebendigem Austausch. Vom Institut für Geschichte der Universität Graz nahmen die Studierenden Leonie Kogler, Marija Tomas, Stefan Neuhold und Philipp Pfaffel teil und brachten sich aktiv in das vielfältige Programm ein.
Im Zentrum standen drei thematisch breit gefächerte Workshops: Critical Cultural Heritage, in dem komplexe urbane Narrative des baltischen Raums und der kritische Umgang mit Monumenten analysiert wurden; Digital History, das Einblicke in digitale Methoden, Herausforderungen historischer Datensätze und den Umgang mit Big Data bot - inklusive einer praktischen Einführung in Transkribus und der Arbeit mit mittelalterlichen Manuskripten aus den Beständen des Lettischen Staatsarchivs; sowie ein PhD-Workshop, der Masterstudierenden Raum gab, eigene Forschungsansätze weiterzuentwickeln und sich mit aktuellen Promotionsprojekten auszutauschen.
Neben dem akademischen Programm kam auch das soziale Miteinander nicht zu kurz. Eine National Food and Drink Party, ein Pub Crawl und weitere Freizeitaktivitäten machten das Seminar zu einer rundum bereichernden Erfahrung, die sowohl fachlich als auch persönlich in Erinnerung bleibt.
ISHA, die International Students of History Association, ist ein europaweites Netzwerk von Geschichtsstudierenden, das akademischen Austausch, internationale Zusammenarbeit und interkulturelle Begegnungen fördert. Seminare wie jenes in Riga ermöglichen es Studierenden, neue Perspektiven kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und sich fachlich weiterzuentwickeln.
Wer Lust hat, selbst Teil von ISHA Graz zu werden, ist herzlich eingeladen. Neue Mitglieder können sich jederzeit direkt bei den teilnehmenden Studierenden melden oder über den Instagram-Account (ig: isha.graz) ISHA Graz Kontakt aufnehmen. Die Gruppe freut sich über alle, die Interesse an Geschichte, internationalem Austausch und einer offenen, engagierten Community mitbringen.
Autor: Philipp Pfaffel