27. März 2026: MELANIN TALK
Stimmen des Schwarzen Feminismus. Ein intersektionaler Dialog
Am 27. März 2026 fand im Sigmundstadl 1 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Stimmen des Schwarzen Feminismus. Ein intersektionaler Dialog“ von und mit MELANIN TALK statt. Ziel der Veranstaltung war es, unterschiedliche Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zusammenzuführen und einen differenzierten, interdisziplinären Diskurs zu ermöglichen.
Die Diskussion wurde von Stefanie Steiner moderiert und versammelte mit Adjanie Kamucote und Chantal Bamgbala zwei ausgewiesene Expertinnen, die ihre jeweiligen fachlichen und praxisbezogenen Perspektiven einbrachten. Zu Beginn wurden zentrale Fragestellungen des intersektionalen Feminismus skizziert, die im weiteren Verlauf der Diskussion vertieft behandelt wurden. Im Fokus standen insbesondere Themen wie Mikrofeminismus, Privilegien und Marginalisierung, rassifizierte Schönheitsnormen, „Female Rage“ sowie Konzepte von Solidarität und Schwesternschaft. Die Diskussion zeichnete sich durch eine differenzierte Gegenüberstellung verschiedener Positionen aus: Während einige Beiträge die emanzipatorischen Potenziale dieser Ansätze hervorhoben, verwiesen andere auf bestehende strukturelle Begrenzungen und gesellschaftliche Widerstände. In der anschließenden Fragerunde wurden zusätzliche Perspektiven eingebracht und einzelne Aspekte vertieft sowie kritisch reflektiert.
Die Podiumsdiskussion bot substanzielle Impulse für die weiterführende Auseinandersetzung mit Schwarzem Feminismus und unterstrich die Bedeutung intersektionaler Perspektiven für gegenwärtige gesellschaftliche Transformationsprozesse.