Beteiligte: Britta Breser & Christian Heuer
Kooperationen: Professur für Fachdidaktik Geschichte und Politische Bildung an der Universität Wien
Dauer: laufend
Im Kooperationsprojekt werden die Ambivalenzen historisch-politischer Bildung unter gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen (Verantwortung, Krisen und Anthropozän) neu vermessen.
Beteiligte: Britta Breser & Matthäus Berger
Kooperationen und Laufzeit: Drittmittel: Land Steiermark (März-Dezember 2023); Arbeiterkammer Steiermark (Februar – Dezember 2024)
Mit Demokratie sind in der öffentlichen Wahrnehmungen Erwartungen und Hoffnungen auf ein gutes Leben verbunden. EU-ropa steckt jedoch in einer Vielfach-Krise. Die EU-Skepsis ist in Österreich im Europa-Vergleich besonders hoch.
Studierende, die in der Steiermark gegenwärtig ein Lehramtsstudium absolvieren, haben EU-ropa aus der Perspektive eines Krisenmodus kennengelernt. Dieser ist nicht allein ein Zustand, der hinsichtlich seiner Ursache und einer Reaktion analysiert werden kann. Krisen lassen sich auch als herausforderndes Potenzial interpretieren, die unterschiedliche Erfahrungen und Bedeutungen produzieren, welche für historisch-politische Bildungsprozesse nutzbar gemacht werden können.
Aufgrund bisher völlig fehlender empirischer Erkenntnisse stellen sich u.a. folgende Fragen:
Welche Vorstellungen verbinden künftige Lehrpersonen mit EU-ropa? Wie schätzen sie die eigene EU-ropapolitische (Demokratie-)Bildung angesichts der Krisenhaftigkeit EU-ropas ein?