Ein gutes Leben für alle
(Leben und) Überleben in Armut in Mittelalter und Gegenwart
Wie fühlt es sich an, am Rande der Gesellschaft zu stehen – heute und vor hunderten von Jahren? Die neue Ausstellung im Foyer der Universitätsbibliothek Graz widmet sich dem komplexen Phänomen der Armut und beleuchtet Strategien des Überlebens sowie das unbändige Ringen um Unabhängigkeit über Epochengrenzen hinweg.
Diese wissenschaftliche Schau ist das Ergebnis einer besonderen Kooperation zwischen der Universität Graz (Arbeitsbereich Mittelalterliche Geschichte), der Universitätsbibliothek und der Caritas Steiermark. Ein besonderes Highlight sind die Beiträge von Studierenden des Instituts für Geschichte, die ihre aktuellen Forschungsergebnisse in Form von Ausstellungsbeiträgen und Hörstationen präsentieren.
Was erwartet Sie? Anhand von sieben Themenschwerpunkten werden Kontraste und Konstanten sozialer Not analysiert:
- Der tägliche Kampf: Erfahren Sie mehr über das Ringen um Essen und Wohnen.
- Gesichter der Not: Historische Daten treffen auf persönliche Stimmen der Gegenwart.
- Wege aus der Krise: Von der mittelalterlichen Fürsorge über Pfandleihen bis hin zu modernen Mikrokrediten.
- Ethische Fragen: Ein Blick auf alternative Lebensentwürfe wie die „gewählte Einfachheit“ und die ökonomische Realität hinter Sexarbeit.
Kommen Sie vorbei und diskutieren Sie mit! Wir laden alle Studierenden, Lehrenden und die interessierte Öffentlichkeit herzlich dazu ein, die Ausstellung zu besuchen und das Thema im Rahmen unseres Begleitprogramms zu vertiefen.
- Ausstellungsdauer: 5. März bis 31. März 2026
- Ort: Foyer der Universitätsbibliothek Graz
- Feierliche Eröffnung: 5. März 2026, 17:00 Uhr – mit Präsentationen der beteiligten Studierenden und einem Impuls zur „Armutsküche“.
Begleitendes Highlight:
- 24. März: Podiumsdiskussion „Armut gestern und heute“ 18.30 Uhr im Lesesaal der UB.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen inspirierenden Dialog!