Saskia Terbrüggen, bis Sommersemester 2026 studentische Mitarbeiterin im Arbeitsbereich für Kultur- und Geschlechtergeschichte, erhält einen der renommierten GeWi-Preise für herausragende Abschlussarbeiten.
Unter dem Titel „Frauen, Macht, medialer Diskurs: Konstruktionen weiblicher agency im Rechtsterrorismus in Deutschland am Beispiel von Beate Zschäpe“ (betreut von Heidrun Zettelbauer) behandelt sie die mediale Darstellung weiblicher Handlungsmacht im Rechtsterrorismus und nimmt dabei den Prozess gegen die NSU-Aktivistin Beate Zschäpe zum Ausgangspunkt. Ihre exzellente Masterarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Verschränkung von Geschlecht, Rechtsextremismus und Terrorismus.
Die Preisträgerin im Interview
Über den GeWi-Preis
Mit dem GEWI-Preis für wissenschaftliche Abschlussarbeiten zeichnet die Geisteswissenschaftliche Fakultät jedes Jahr die besten Masterarbeiten und Dissertationen aus. Besonders berücksichtigt werden Arbeiten, deren Thematik hohe gesellschaftliche Relevanz haben. Die Fakultätsleitung wählt aus allen Einreichungen die besten sechs Arbeiten aus. Die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen erhalten Geldpreise und die Abschlussarbeiten der Hauptpreisträger:innen werden publiziert. Die Verleihung der GEWI-Preise findet jährlich in feierlichem Rahmen statt.