Em. O.Univ.-Prof. Dr. Horst Haselsteiner (geb. 1942) hat in Graz am Institut für Geschichte von 1988 bis 1993 die Lehrkanzel für Südosteuropäische Geschichte geleitet. In Belgrad geboren und in Wien aufgewachsen, zählte er zu den Schülern von Richard Georg Plaschka, der im In- und Ausland eine Fülle von Weichen von großer fachlicher Nachhaltigkeit stellte. Haselsteiner hatte besonders gute Beziehungen zu Ungarn und Jugoslawien und hat diese für die Entwicklung des Fachbereichs Südosteuropäische Geschichte einzusetzen gewusst. Zudem war er auch Vorstand des Instituts und hat 1990 die feierliche Veranstaltung zum 125-jährigen Bestand des Instituts koordiniert. Von 1993 bis zu seiner Emeritierung war er als Professor am Institut für osteuropäische Geschichte an der Universität Wien tätig. Sein Begräbnis findet am Freitag, den 8. März, in Payrbach an der Rax statt, wohin sich der Fachkollege in seinen letzten Lebensjahren zurückgezogen hatte. Das Institut wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.