Nach den Grußworten von Rektor Peter Riedler sowie den Dekanen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Georg Schneider, und der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Arne Ziegler, stellten die Initiatoren Walter Iber und Thomas Krautzer den Club 100 und seine Hintergründe vor. Das Netzwerk entstand aus dem Forschungsprojekt „Wurzeln für die Zukunft – Steirische Traditionsunternehmen als Standortfaktor und kulturelles Erbe“, in dem erstmals systematisch erhoben wurde, wie viele Unternehmen in der Steiermark seit mehr als 100 Jahren bestehen. Das Ergebnis: Knapp 300 Unternehmen erfüllen dieses Kriterium, was einem Anteil von weniger als drei Prozent aller steirischen Unternehmen entspricht.
Der Club 100 versteht sich als exklusives Forum für Austausch, Inspiration und wissenschaftlich fundierte Impulse zur Nutzung von Business History für die Unternehmensführung. Dabei soll die eigene Tradition als Ressource für Corporate Identity, Markenprofilierung, Employer Branding und strategische Entwicklung nutzbar gemacht werden. Eine Podiumsdiskussion mit Daniela Beutle (Ankünder) und Christian Knill (Mosdorfer/Knill Gruppe) sowie zahlreiche Gespräche im Anschluss rundeten die Veranstaltung ab.
Der Club 100 bildet fortan eine eigenständige Sektion innerhalb der Österreichischen Gesellschaft für Unternehmensgeschichte (ÖGU), welche an der Uni Graz wiederum Teil der interfakultären „Brücke WISOG“ ist.
Näheres zum Forschungsprojekt "Wurzeln für die Zukunft – Steirische Traditionsunternehmen als Standortfaktor und kulturelles Erbe": https://www.youtube.com/watch?v=3Hv8edszFLk