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Ionela Zaharia-Schintler (karenziert)

Ionela Zaharia-Schintler ist wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) am Arbeitsbereich für Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie (Institut für Geschichte). Sie arbeitet im Rahmen des vom FWF geförderten Forschungsprojekt „Zwischen Angst und Hoffnung. Ländliche Perspektiven im Zeitalter des Großen Krieges.“

Curriculum Vitae

Ionela Zaharia-Schintler studierte, an der Babeș-Bolyai Universität in Cluj-Napoca / Klausenburg, Rumänien, Geschichte und Archivwesen. 2016 promovierte sie im Fach Geschichte an der Babeș-Bolyai Universität mit der Dissertation „Clerul militar român din Austro-Ungaria în Marele Război (Der rumänische Militärklerus aus Österreich-Ungarn im Großen Krieg)”. Für die Forschungen an ihrer Dissertation wurden ihr zwei Forschungsstipendien („Ernst Mach“ von OeAD und „Johann Weber“ von Bischof-Johann-Weber-Stiftung – Katholische Kirche Steiermark) verliehen. Die Forschungstätigkeit in Österreich wurde von Prof.i.R. Dr.h.c.mult. Dr.phil. Harald Heppner betreut.

Zwischen 2015 und 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem von der rumänischen Behörde für wissenschaftliche Forschung und Innovation CNCS - UEFISCDI, unterstützten Projekt „War Propaganda and the Romanian Churches in Transylvania“. Dieses Projekt gab ihr die Gelegenheit, die Beziehungen zwischen Behörden, lokalen Eliten, Soldaten, den Prozessen der nationalen Identitätsbildung in der siebenbürgischen ländlichen Gesellschaft sowie die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf Mentalitäten und Gefühle tiefer zu untersuchen.

Von 2019 bis 2023 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) am Institut für Südosteuropäische Geschichte und Anthropologie, im vom FWF finanzierten Projekt „Zwischen Angst und Hoffnung. Ländliche Perspektiven im Zeitalter des Großen Kriegs“, geleitet von Prof.i.R. Dr.h.c.mult. Dr.phil. Harald Heppner.

Ziel des an der Universität Graz angesiedelten Projekts war, anhand von drei Vergleichen, auf Basis anthropologischem und mikrogeschichtlichem Ansatz, Schlüsse zu ziehen, die für mehr als bloß die gewählten ländlichen und peripheren Fallbeispiele aus Slowenien und Siebenbürgen Gültigkeit haben. Der räumliche Vergleich bezog sich auf die beiden genannten Schauplätze mit jeweils andersgearteten ruralen Strukturen. Der zeitliche Vergleich bezweckte, die Vorkriegs-, die Kriegs- und die Nachkriegszeit einander gegenüberzustellen, die für die dabei angesprochenen Generationen unterschiedliche Wertigkeit besaßen. Der thematische Vergleich bezog sich auf das Wechselspiel zwischen Angst und Hoffnung, dass die ländliche Bevölkerung durchmachen musste und das angesichts des radikalen Wandels im Zeitalter des großen Krieges zwangsläufig Gewinner und Verlierer hervorrief. 

Seit 2011 nahm Sie an Tagungen und Workshops in Rumänien, Österreich, Irland, Portugal, Italien, Ukraine, Schweden und Polen teil und veröffentlichte mehrere Artikel in Rumänisch, Deutsch, Englisch und Polnisch.

Ionela Zaharia-Schintler´s Forschungsbereiche sind Religionsgeschichte und Kulturgeschichte im Ersten Weltkrieg, Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg, rumänische Diplomatie im 19. und 20. Jahrhundert, Geschichte der Gefühle und des ländlichen Raumes im 19. und 20. Jahrhundert, insbesondere im Raum Österreich-Ungarn sowie Südosteuropa.

Forschungsportal

Abteilungsleiterin

Univ.-Prof. Dr.

Heike Karge

Institut für Geschichte

Institut für Geschichte

Telefon:+43 316 380 - 2352

Sekretariat

Fachoberinspektorin

Evamaria Schafzahl

Institut für Geschichte

Institut für Geschichte

Telefon:+43 316 380 - 2374
Fax:9735


Öffnungszeiten Sekretariat: Montag bis Mittwoch: 9.00-16.00 Uhr, Donnerstag: 9.00-12.00 Uhr.

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