Wir freuen uns, auf den von Christiane Berth und Michael M. Prentice herausgegebenen Band Reworking the Computer Age. Histories of Emotions, Work, and Gender hinzuweisen. Der Band präsentiert die Ergebnisse des am Arbeitsbereich Zeitgeschichte durchgeführten Forschungsprojekts
„Globale Arbeitswelten im Wandel: Die Geschichte von Technik, Geschlecht und Emotionen seit den 1960er Jahren“, das durch das Elisabeth-List-Fellowship-Programmgefördert wurde.
Aus globalhistorischer Perspektive untersucht der Sammelband, wie sich Arbeitswelten seit den 1960er Jahren verändert haben und welche Rolle Technik, Geschlecht und Emotionen in diesem Wandel spielen. Im Zentrum stehen unter anderem folgende Fragen:
- Wie prägten neue Technologien Arbeitsprozesse, Arbeitsbeziehungen und Arbeitskulturen?
- In welcher Weise wurden Geschlechterordnungen in der Arbeitswelt bestätigt, in Frage gestellt oder neu verhandelt?
- Welche Bedeutung kommt Emotionen – etwa Begeisterung, Angst oder Stolz – für die Organisation, Wahrnehmung und Bewertung von Arbeit zu?
Durch die Verbindung von Arbeits‑, Technik‑, Geschlechter‑ und Emotionsgeschichte sowie Fallstudien aus unterschiedlichen Weltregionen zeigt der Band, dass der Wandel von Arbeitswelten seit den 1960er Jahren nicht nur ein ökonomischer oder technischer, sondern auch ein sozialer und emotionaler Transformationsprozess ist.
Die Publikation ist im transcript Verlag erschienen und steht Open Access zur Verfügung:
⇒ Reworking the Computer Age. Histories of Emotions, Work, and Gender